Geschlechterpolitik

Von gerechten Geschlechterverhältnissen sind wir auch heute noch weit entfernt: Lohnungleichheiten sind ebenso eine Tatsache wie die ungleiche Aufteilung der unbezahlten Haus- und der bezahlten Erwerbsarbeit zwischen den Geschlechtern. Geschlechterrollen engen uns alle ein. Mehrfachbenachteiligungen wirken. Eine echte Wahlfreiheit fehlt.

 

Die SP war und ist Vorreiterin bei der Gestaltung von gerechten Geschlechterverhältnissen. Um die Probleme im Kern anzupacken, braucht es neue Werkzeuge. Das Positionspapier der SP Kanton Zürich „Für eine fortschrittliche Geschlechterpolitik!“ zeigt Leitlinien einer zukunftsfähigen Geschlechterpolitik.

So fordern wir eine tatsächliche, umfassende Gleichwertigkeit aller Geschlechter. Wir etablieren eine neue Emanzipationsbewegung, von der alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, profitieren. Diese Bewegung wird gemeinsam von Frauen und Männern getragen, die auf Augenhöhe für gerechte und lebensfreundliche Geschlechterverhältnisse kämpfen. Wir streben die Gleichwertigkeit von Lebensentwürfen für alle Menschen an – unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Identität.

 

Wichtige Schritte auf diesem Weg sind beispielsweise eine bezahlte Elternzeit, Teilzeitstellen für alle, ein zeitgemässes Familienrecht, die gesonderte Erfassung von homo- und transphober Gewalt und die Sensibilisierung für geschlechterstereotypes Verhalten in Bildungsinstitutionen.

 

Für eine echte Wahlfreiheit. Für alle.

Kontakt Kommission für Geschlechterpolitik

Sarah Akanji, Co-Präsidentin

Jonas Keller, Co-Präsident

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